Jochberger Hummeln

Eine Laune der Natur?

Mutationen sind Veränderungen der Erbanlage durch äußere Einflüsse oder andere Faktoren. Um eine solche Mutation dürfte es sich bei der vor rund einhundertsiebzig Jahren erfolgten Veränderung der Erbanlagen bei Pinzgauer Rindern in Oberaurach bei Kitzbühel gehandelt haben. 

In einer Zeitungsmeldung des „Bothen“ im Raum Kitzbühel aus dem Jahr 1876 ist von einem Priester Namens Adolf Triendl überliefert: Die Existenz der so genannten „Jochberger Hummeln“ ist der Rettung eines genetisch bedingt hornlosen Pinzgauer Kalbes vor der Schlachtung zu verdanken. Die Bezeichnung „Jochberger Hummeln“ stammt von der Zugehörigkeit der Hallerwirtalm zur Gemeinde Jochberg, auf der Filzers Rinder heute noch in den Sommermonaten Ferien vom Stall machen und von der Tatsache, dass Hummeln keine Stacheln haben. 

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